Am Abend des 19. März, zum Jahrestag Lukaschenkos umstrittener Wiederwahl 2006, haben Jugendliche, in ganz Europa Statuen symbolisch geknebelt um die Unterdrückung der Nation zu illustrieren. In über 60 Städten, von Pristina bis Edinburgh, wurden Statuen mundtot gemacht und mit Schildern umhangen, die die folgende Nachricht trugen: Gebt den Leuten von Belarus eine Stimme!
“Europa muss sich mit der Lage in Belarus auseinandersetzen. Dort wird nämlich Opposition mit Gewalt beseitigt und Bürgeraktivisten, so wie wir, werden festgenommen. Die JEF möchte diese Aktion jedes Jahr wiederholen, und zwar so lange bis Europas letzter Diktator gefallen ist. Wir können nicht mit ansehen wie unsere europäischen Nachbarn in einem wahren Albtraum leben müssen", meint Martin Fischer, Vorsitzender der in Sachsen.