Am 9. November 2006, dem Jahrestag des Falls der Berliner Mauer, wehren sich die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) in ganz Europa gegen den Aufbau neuer Barrieren innerhalb Europas, indem Sie gegen die aktuellen VISA-Regelungen der EU in über 15 Städten in Europa demonstrieren.
Im Rahmen dieser Aktion errichtete die JEF-Sachsen e.V. am Donnerstagnachmittag zwischen 14 und 16 Uhr auf dem Vorplatz des Chemnitzer Hauptbahnhofes eine symbolische VISA-Mauer und informierte Passanten über die Missstände der aktuellen VISA-Regelungen.
„Europäische Bürger möchten sich eingliedern. Europäische Jugendliche möchten sich treffen können. Europa möchte wieder vereint sein. In diesem Jahr beschlossen die EU-Mitgliedsstaaten die VISA-Gebühren nahezu zu verdoppeln – ein Schritt in die vollkommen falsche Richtung!“, nannte Jan Seifert, Präsident der Jungen Europäischen Föderalisten in Europa, als
Hauptgrund für die aktiven JEFer in ganz Europa, um auf die Straße zu gehen.
Seifert betonte, dass eine sofortige Änderung innerhalb der VISA-Verfahren notwendig sei. Sie müssten schnell und erschwinglich sein, dürften außerdem nicht diskriminieren.
Am Tag des Berliner Mauerfalls, errichtete die JEF VISA-Mauern in ganz Europa, die die Grenzen symbolisieren sollen, die die VISA auf unserem Kontinent schaffen. Dazu auch Martin Fischer, sächsischer Landesvorsitzender: „Die Freiheit, welche die EU aufbaut, reißen die VISA-Schranken wieder ein. Wir werfen uns Stolpersteine auf den Weg der europäischen Integration.“